Der Digital Markets Act: Gut gemeint, schlecht gemacht
Der Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union soll „faire Wettbewerbsbedingungen“ schaffen und Verbraucher:innen schützen.
Doch was in Brüssel als Fortschritt verkauft wird, hat einen gefährlichen Nebeneffekt:
Es schwächt die Sicherheit und den Datenschutz der Nutzer:innen in der EU.
Apple hat in seinem Statement zum DMA gewarnt:
Die neuen Regeln zwingen das Unternehmen, sein geschlossenes System zu öffnen – für Sideloading, alternative App-Stores und Drittanbieter-Zahlungssysteme.
Damit verliert eines der sichersten Ökosysteme der Welt seinen größten Vorteil: Kontrolle über Qualität und Sicherheit.
Ich habe mich bewusst für Apple entschieden – und zwar aus einem einfachen Grund:
Datenschutz, Sicherheit und Verlässlichkeit sind dort keine Marketingphrasen, sondern Grundprinzipien.
Die EU greift mit dem DMA tief in diese Architektur ein.
Was dabei übersehen wird:
Sideloading erhöht Risiken.
Wenn jede App aus beliebigen Quellen installiert werden kann, öffnet das Tür und Tor für Schadsoftware.
Alternative App-Stores klingen nach Freiheit –
…bedeuten aber oft weniger Transparenz und schwächere Sicherheitsstandards.
Wettbewerb braucht Vertrauen, nicht Zwang.
Vertrauen entsteht, wenn Nutzer:innen sich sicher fühlen – nicht, wenn sie vor jeder Installation nachdenken müssen, ob die App sicher ist.
Der Digital Markets Act zeigt, wie die EU mit gutem Willen das Gegenteil erreicht:
Statt Innovation zu fördern, wird sie durch Überregulierung gebremst.
Statt Vertrauen zu stärken, wird es durch Unsicherheit ersetzt.
Apple hat Datenschutz und Nutzerrechte frühzeitig ernst genommen – oft lange bevor die Politik reagiert hat.
Und jetzt zwingt dieselbe Politik Unternehmen dazu, genau diese Schutzmechanismen zu schwächen.
Europa sollte auf Vertrauen, Datenschutz und Innovationsförderung setzen – nicht auf Bürokratie und Zwang.
Denn wenn Regulierung Sicherheit untergräbt, läuft etwas grundlegend falsch.
Lieber ein sicheres, geschlossenes System als ein offenes, gefährliches.